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Anwendungsgebiete
Wundbehandlung
Antiseptische Behandlung von traumatischen, akuten, chronischen, chirurgischen und Verbrennungswunden.
Schleimhautantiseptik
• vor diagnostischen und operativen Eingriffen im Ano-/UroGenital- und Vaginalbereich (z. B. vor dem Legen von IUPs, vor prä-, intra- und postnatalen Manipulationen oder vor dem Veröden von Hämorrhoiden) und im Oralbereich (z. B. vor Zahnextraktionen oder Kürettagen)
• vor dem Legen transurethraler Einmal- und Dauerkatheter
• zur präop. Hautantisepik im schleimhautnahen Bereich
Anwendungshinweise
• Schleimhaut- und Hautpartien im Anwendungsbereich müssen gleichmäßig und gründlich mit dem Antiseptikum benetzt werden.
• Tupfermethode: Schleimhaut- und Hautflächen mit getränkten Tupfern unter aseptischen Bedingungen abreiben. Diese Methode ist aufgrund der anatomischen und physiologischen Verhältnisse auf der Schleimhaut vorzuziehen. • Sprühmethode: octenisept® kann auch auf schwer zugängliche Haut und Schleimhautgebiete direkt aufgesprüht werden (gleichmäßige Benetzung beachten!).
Produktdaten Zusammensetzung: 100g Lösung enthalten: Arzneilich wirksame Bestandteile: 0,1g Octenidindihydrochlorid, 2,0g Phenoxyethanol (Ph.Eur.)
Sonstige Bestandteile:
2-[(3-Kokosfettsäureamidopropyl)dimethylazaniumyl]acetat, Natrium-D-gluconat, Glycerol 85 %, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
Chemisch-physikalische Daten Dichte: ca. 1,005 g/cm3 / 20 °C
Farbe: farblos
Flammpunkt: Nicht anwendbar
Form: flüssig
pH: 6 / 100 % / 20 °C
Besondere Hinweise
• Um Gewebeschädigungen zu vermeiden, darf das Präparat nicht mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes eingebracht werden. Das Präparat ist nur zur oberflächlichen Anwendung bestimmt (Auftragen mittels Tupfer oder Aufsprühen).
• octenisept® nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen.
• octenisept® nicht mit anderen Präparaten mischen.
• octenisept® nicht mit Antiseptika auf PVP-Iod-Basis auf benachbarten Hautarealen verwenden, da es zu starken braunen bis violetten Verfärbungen kommen kann.
• Verbände und Inzisionsfolien können nach vollständigem Abtrocknen von octenisept® angelegt werden.
• Bei Anwendung von octenisept® kann als subjektiv empfundenes Symptom in seltenen Fällen ein vorübergehendes Brennen auftreten.
• octenisept® kann bis auf Körpertemperatur erwärmt werden.
• octenisept® soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden. Nach Anbruch des Behältnisses octenisept® nicht länger als 3 Jahre, jedoch nicht über das Verfalldatum hinaus, anwenden.
• octenisept® für Kinder unzugänglich aufbewahren.
• Grundsätzlich gilt: Die Anwendung aller Arzneimittel innerhalb des ersten Trimesters der Schwangerschaft soll unter strenger Indikation und ärztlicher Aufsicht erfolgen.
• Mikrobiologische Wirksamkeiten spezifischer Keime wurden in in-vitro Tests ermittelt.
• Die Anwendung von octenisept® im Auge ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen.
• Nicht einfrieren
Pflichttexte zu zugelassenen Arzneimitteln gem. § 4 HWG
octenisept® Wund-Desinfektion Wirkstoffe: Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph. Eur.).
Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: 0,1 g Octenidindihydrochlorid, 2,0 g Phenoxyethanol (Ph. Eur.). Sonstige Bestandteile: 2-[(3-Kokosfettsäureamidopropyl)dimethylazaniumyl]acetat, Natrium-D-gluconat, Glycerol 85 %, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.
Anwendungsgebiete: Antiseptikum zur wiederholten, zeitlich begrenzten unterstützenden
antiseptischen Wundbehandlung. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber denarzneilich wirksamen Bestandteilen oder einem der sonstigen Bestandteile. Das Arzneimittel sollnicht zu Spülungen in der Bauchhöhle (z.B. intraoperativ) und der Harnblase sowie nicht amTrommelfell angewendet werden. Nebenwirkungen: Als subjektives Symptom kann in seltenenFällen ein vorübergehendes Brennen auftreten. Sehr selten sind kontaktallergische Reaktionen, wiez.B. eine vorübergehende Rötung an der behandelten Stelle möglich. Stand 12/22 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren
Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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